Allegro ist mit 15,3 Mio. aktiven Käufern in Polen der größte Marktplatz des Landes; in der gesamten Gruppe waren es zum Ende des vierten Quartals 2025 rund 21 Mio. (Quelle: Allegro-Ergebnispräsentation für das vierte Quartal 2025, 12.03.2026). Für einen Händler aus Deutschland oder Österreich ist das der kürzeste Weg zum polnischen Kunden - ohne Tochtergesellschaft, aber nicht ohne Formalitäten.
Hier stehen die Antworten, die wir deutschsprachigen Verkäufern am häufigsten geben. Den Kanal selbst beschreibt die Seite Verkauf auf Allegro.
Darf eine Firma aus Deutschland auf Allegro verkaufen?
Ja. Allegro hat für Unternehmen außerhalb Polens einen eigenen Registrierungsweg, genauer zwei: einen für Firmen aus dem Europäischen Wirtschaftsraum und einen für Firmen von außerhalb des EWR (Quelle: help.allegro.com/en/sell/c/registration-for-non-polish-companies, 09.2026). Eine GmbH aus Deutschland und eine Gesellschaft aus Österreich gehen den EWR-Weg, den bequemeren. Außerhalb des EWR lässt Allegro nur ein Konto auf dieselben Firmendaten zu und begrenzt es auf höchstens 500 Angebote (Quelle: help.allegro.com/en/sell/a/registration-for-sellers-outside-the-european-economic-area, 09.2026).
Was kostet Allegro den Verkäufer?
Das Einstellen eines Angebots ist kostenlos, die einzige Grundgebühr ist die Verkaufsprovision: Elektronik 2,5-8 %, Mode maximal 11,5 %, Zubehör und Sonstiges 13-17 %; Abonnements sind freiwillig (49, 199 oder 3000 PLN brutto für 30 Tage) (Quelle: help.allegro.com/en/fees, 09.2026). Diese Preisliste gilt pro Marktplatz, nicht nach dem Land Ihres Firmensitzes - allegro.pl in PLN, allegro.cz in CZK, allegro.sk in EUR, allegro.hu in HUF. Die Gebührentabelle kennt keinen eigenen Tarif für ausländische Händler - es gelten dieselben Sätze wie für polnische Verkäufer. Unsere eigenen Konditionen nennen wir im Gespräch.